
Fließband statt Feinschliff
Der Puma hat sich mal wieder auf Patreon umgesehen. Dort gibt es ein Duo, das auf den schönen Namen Noapology hört. Klingt nach Haltung, klingt nach Rebellion – doch in Wahrheit wirkt es eher wie das Etikett auf einer Billigproduktion.
Denn seit dem 25. August sind dort ganze zehn Veröffentlichungen aufgetaucht. Zehn! In nicht einmal einem Monat. Wer glaubt, dass da noch Zeit für musikalische Reife bleibt, glaubt vermutlich auch an den Weihnachtsmann im August.
(Randnotiz des Pumas: Auch meine Beute kriegt mehr Zeit zum Reifen, bevor ich zupacke.)
Der Name ist Programm – NOAPOLOGY
„Noapology“ – keine Entschuldigung. Und genau so klingt es auch:
- Keine Entschuldigung für lieblosen Output.
- Keine Entschuldigung fürs Abkassieren.
- Keine Entschuldigung dafür, dass Qualität hinter Quantität verschwindet.
Wo andere Künstler ihre Community mit Herzblut und echter Nähe mitnehmen, regiert hier der Gedanke: Hauptsache viel, Hauptsache schnell, Hauptsache Geld.
(Randnotiz des Pumas: So viel Output in so kurzer Zeit schafft nicht mal eine Streifenhörnchenfamilie im Herbst – und die sammeln wenigstens Nüsse, nicht Dollarzeichen.)
Der Schlusssatz des Pumas
Der Puma kratzt sich am Kopf, schärft seine Krallen und schmunzelt:
Für diese Kritik entschuldige ich mich nicht – ich „noapologye“ mich. 🐾😼
Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang – und Noapology ist schnell. Zu schnell. Aber hey: Vielleicht willst du ja wirklich 100 $ im Monat für musikalische Einwegprodukte ausgeben? Dann habe ich gute Nachrichten:
👉 Unterstütze die Spitzenmusik direkt bei Noapology auf Patreon
Der Puma: „Wer’s braucht, soll’s kriegen. Ich warte lieber auf Beute mit Geschmack.“



